Kieferorthopädie bei Kindern

Was hat sich die Natur nur dabei gedacht

Die Evolution ist etwas Schönes. Sie sorgt dafür, dass Mensch und Natur sich kontinuierlich an neue Bedingungen anpassen. Das ist eigentlich eine gute Sache. Mitunter bereitet das aber auch Probleme.

Unser Kiefer zum Beispiel: der wurde im Laufe der Zeit immer kleiner. Die Zahl der Zähne, die sich eine nun kleinere Fläche teilen müssen, ist jedoch gleich geblieben. Und so geht es  im Mundraum zuweilen eng zu. Die Folge: Immer häufiger kommt es zu Zahnschiefstellungen und Zahnverschiebungen. Aber nicht nur die Natur spielt dem Kiefer einen Streich, auch so manche ›schlechten‹ Angewohnheiten, wie etwa das Daumenlutschen, beeinträchtigen die Situation.

Experten schätzen, dass mittlerweile bei fast jedem zweiten Kind eine korrekturbedürftige Zahn- oder Kieferfehlstellung auftritt.

Heute kann die moderne Kieferorthopädie mit ihren schonenden Methoden diese Fehlstände heute leicht korrigieren. Am einfachsten geht das natürlich in der Wachstumsphase, aber auch noch im Jugend- und Erwachsenenalter lässt sich Versäumtes aus der Kindheit nachholen.



Das richtige Timing: Frühbehandlung

Wie schon gesagt: Für eine kieferorthopädische Behandlung ist es nie zu spät. Viele später ›große‹ Zahnprobleme lassen sich jedoch einfacher und effektiver korrigieren, wenn sie früh diagnostiziert und rechtzeitig behandelt werden. So kann man bei Kindern durchaus schon vor dem Durchbruch der bleibenden Zähne Fehlstellungen oder die Anlage dazu erkennen und behandeln. In solchen Fällen kann eine sogenannte Frühbehandlung ab dem 6. Lebensjahr sinnvoll sein.

Frühe und regelmäßige Untersuchungen beim Kieferorthopäden sind deshalb nicht nur sinnvoll, sondern auch wichtig. Der ausgebildete Kieferspezialist kann feststellen, ob eine Behandlung notwendig ist, wann der beste Zeitpunkt dafür ist und welche Behandlungsmethode die geeignetste ist.