Behandlung nach Plan

Die aktive Behandlungsphase

Die kieferorthopädische Behandlung beginnt mit einer aktiven Behandlungsphase. Diese erfolgt mit Hilfe von herausnehmbaren Spangen/Schienen oder festsitzenden Spangen. Während dieser Phase werden die Zähne in die beste, patientenbezogene Position gestellt und die Bisslage korrigiert.

Welche Art der Spange dabei zum Einsatz kommt, hängt von der Schwere der Fehlstellung ab und von den Wünschen des Patienten. Denn natürlich können diese mitentscheiden, welche Spange besser zu ihren konkreten Bedürfnissen passt und mit welcher Lösung sie sich wohler fühlen.

Behandlung

Die Retensionsphase

Ist das Behandlungsziel erreicht, haben unsere Patienten schon einmal allen Grund zum Strahlen. Damit das Ergebnis aber auch von Dauer ist und die nach Herausnahme der Spange nun ungestützten Zähne nicht wieder in ihre Ausgangsposition zurückwandern (Rezidiv), muss sich der aktiven Behandlungsphase noch eine Retentionphase unmittelbar anschließen. Denn auch wenn Zähne und Kiefer bereits in der richtigen Position sind, finden im Knochen weiterhin Umbauprozesse statt. Zähne und Kiefer müssen deshalb - je nach Behandlungsfall - für weitere ein bis zwei Jahre stabilisierend unterstützt werden.
Nur so kann das Erreichte langfristig gesichert werden! Zum Einsatz kommen, je nach Anspruch des Patienten, Retensionspangen oder -schienen.
Die Frontzähne  können dauerhaft mit einem lingual festsitzenden Kleberetainer gestützt werden. 

Erst mit dem Ende der Retentionsphase gilt die Behandlung als abgeschlossen.

Der wichtigste Erfolgsgarant: Ihre Mitarbeit!

Der Erfolg einer kieferorthopädischen Behandlung hängt zu einem großen Teil von der zuverlässigen und aktiven Mitarbeit der Patienten ab. Ein Spange zu tragen erfordert Disziplin. 

Die Spange muss regelmäßig und nach Anweisung getragen werden. Unterbrechungen der Behandlung oder das Nicht-Einhalten der Behandlungs- und Kontrolltermine gefährden schnell den Behandlungserfolg.

Wenn sich jedoch alle Beteiligten an den gemeinsamen Plan halten, dann steht einer strahlenden Zahnzukunft eigentlich nichts im Wege.