Ablauf einer kieferorthopädischen Maßnahme

Jede kieferorthopädische Behandlung setzt eine umfangreiche Planung des Ablaufs voraus. Um sie zu dokumentieren, fotografieren wir Sie bzw. Ihr Kind im Profil und frontal. Anschließend fotografieren wir außerdem die Zähne. Diese Fotos nutzen wir für die Fotoanalyse.

Um kieferorthopädische Geräte wie zum Beispiel Zahnspangen für jeden Patienten individuell passend anfertigen zu können, nehmen wir Abdrücke der Kiefer. Die Zahntechniker in unserem hauseigenen Labor in unserer Kronberger Praxis fertigen daraus ein Gipsmodell des Patientenkiefers.

Als dritten Schritt der Vorbereitung erstellen wir Röntgenaufnahmen der beiden Kiefer.

Ist die Diagnose abgeschlossen und die Entscheidung für eine Therapieform gefallen (feste oder lose Zahnspange oder eine Kombination aus beiden, Schienentherapie usw.), wird das gewählte Gerät gefertigt und beim nächsten Termin eingesetzt. Je nach Befund und Gerät sind Kontrolltermine im ungefähr achtwöchigen Rhythmus nötig, um Einstellungen zu verändern oder Teile auszutauschen (zum Beispiel Schienen oder Bögen der festen Zahnspangen).

Nach Erreichen des Behandlungsziels folgt die Phase der Stabilisierung. Da die Zähne ein Leben lang die Tendenz haben, in ihre Ausgangsposition oder allgemein “nach vorne“ zu wandern, ist es wichtig, die erreichte Position zu sichern. Das Sichern der erreichten Zahnpositionen nennt man Retention.